Bildende Kunst

Dario

"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele." Pablo Picasso

Kunst wird besonders in Berlin in vielfältigster Weise für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist nicht immer einfach, sich im Dschungel der künstlerischen Äußerungen zurechtzufinden und eigene Ausdrucksmöglichkeiten zu finden. Dabei möchte der Kunstunterricht an der DHG Orientierung bieten. 

Im Folgenden wird zunächst die Stundentafel für das Fach erklärt. Anschließend wird knapp das schulinterne Curriculum, das 2007 in Abstimmung mit dem neuen Rahmenplan erstellt wurde, mit seinen Themen, Fachkompetenzen und Methoden nach Klassenstufen gegliedert vorgestellt. Es soll jedoch nicht als unveränderlicher Plan begriffen werden, vielmehr ist sich das Fachkollegium einig, dass Varianten erprobt werden sollen, die innerhalb des gegebenen Rahmens immer wieder zu evaluieren und gegebenenfalls auszutauschen sind.

 

In der 7. Klasse wird Kunst zweistündig unterrichtet. In der 8. Klasse haben Berliner Schüler 1,5 Wochenstunden Kunst wie auch Musik. In den 9. und 10. Klassen werden an allen Berliner Gymnasien im Normalfall beide Fächer einstündig erteilt. An der DHG wird derzeit eine weitere Unterrichtsstunde zur Fachverstärkung  gegeben, so dass beide Fächer von der 8. bis 10. Klasse jeweils in einem Halbjahr zweistündig unterrichtet werden, im anderen einstündig.
Für besonders interessierte und begabte Schüler*innen eröffnet sich die weiterführende Möglichkeit, Kunst als Wahlpflichtfach zu wählen. Es bietet sich dort die Chance, ganz besondere Arbeiten anzufertigen und weitere Erfahrungen zu sammeln, welche u. a. die Entscheidung für Kunst als Leistungs- oder Grundkursfach in der Oberstufe erleichtern können.
Die Wahlpflichtkurse heißen "Gestalten" (Jahrgang 8), "Kunst aktiv" (Jahrgang 9) und "Atelier Kunst" (Jahrgang 10) und stehen Schüler*innen mit großem Interesse und guten Noten im regulären Kunstunterricht offen.

In den 7. und 8. Klassen steht insbesondere die praktische Arbeit im Vordergrund, das Umgehen mit Stiften, Farben und Pinseln. Farb- und Formbeziehungen, die sich in Werken großer Künstler finden lassen, werden aufgedeckt.

Alica Alina Anja Annika Theresa Samuel
Christine Eva Dario Maria Lillian Juliane
Thema: Gewinner im Designhut-Wettbewerb, 8. Klasse          Fotos: Johnson

Eine möglichst vielfältige Themenstellung lässt neue oder aufgefrischte Kenntnisse zur Anwendung kommen. Dabei steht im Vordergrund die (Dar-) Stellung der eigenen Persönlichkeit in verschiedenen Zusammenhängen.

Beim Zeichnen werden mit Stift, Kreide oder Feder die Fähigkeiten erweitert, Oberflächen zu charakterisieren, aber auch Geschichten oder Phantasiegebilde zu erfinden. Viele weitere Techniken, z.B Drucken oder dreidimensionales Arbeiten, kommen zur Anwendung. Auch die räumliche Darstellung mit Hilfe der Parallelperspektive wird erarbeitet.

Die 9. und 10. Klasse haben Perspektive, Raum, Menschen und Dinge als Themen. Techniken sind vor allem das Sachzeichnen (z.B. Porträt), die zeichnerische Umsetzung plastischer Dinge, Malerei, Plakatgestaltung mit Schrift und Bild, Konstruktion von Raumsituationen mit Fluchtpunkten, Collage, Tontrennung u.a.m.
Da ab dem Schuljahr 2010/2011 die 11. Klasse entfällt, werden Inhalte der früheren Basiskurse in die 10. Klassen vorsichtig integriert werden: „Bilder des Menschen, der Dinge und des Raumes" heißt das übergeordnete Thema. Das kann beispielsweise die Architektur und Plastik der Griechischen Antike sein.

 

Fauvismus Expressionismus Futurismus Bauhaus Pop-Art Fotorealismus
Leistungskurs, 4. Semester: Plakatgestaltung zu Stilrichtungen im 20. Jh. Fotos: Johnson

In den Jahrgängen 11 und 12 gibt es Kunst als Grund- und Leistungskurs. Für beide Kursarten gilt die gleiche Abfolge der Kursinhalte, entsprechend dem Berliner Rahmenplan. Theorie und Praxis werden im Verhältnis 1/3 : 2/3 vermittelt. Themen- und Techniken werden unter Einbeziehung der Interessen der Schüler ausgewählt und entwickelt.

thumb_Koloss_klEs gibt regelmäßig Kursfahrten der Kunst-Leistungskurse z.B. nach Wien, Florenz, Venedig, Rom oder Prag, wo das Vorwissen aus den ersten beiden Semestern jeweils äußerst anschauliche Ergänzungen findet. Viele Fahrten wurden auch gemeinsam mit Geschichts-, Musik- oder Latein-Kursen durchgeführt.

Exkursionen in Berliner Museen und der Besuch aktueller Ausstellungen sind selbstverständlich und ergänzen den Unterricht. Dieser findet hauptsächlich in drei großen Fachräumen statt, die sehr gut ausgestattet sind und das Projizieren mit dem Beamer erlauben: Das Präsentieren von Referaten kann dabei sehr gut eingeübt werden, alle gängigen modernen Medien können zum Einsatz kommen. Ferner haben wir einen Werkraum, der z.B. bei "Design" eine wichtige Rolle spielen kann. Und die „Kunstküche“ schließlich ist ein geeigneter Raum für das Arbeiten mit Ton oder Gips, ebenso zum Malen auf großen Leinwänden.

Weitere wichtige Erfahrungen machen die Schüler, die an gemeinsam mit den Fachbereichen Musik oder Darstellendes Spiel gestalteten Aufführungen beteiligt sind. Die Schulung der Wahrnehmung und das Wecken von Kreativität über den Unterricht hinaus sind uns sehr wichtig. Im schöpferischen Umgang mit Materialien, Techniken und Themen werden auch Emotionen angesprochen. Sie sind Grundlage für die Entwicklung des individuellen Ausdrucksvermögens.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Werfen Sie einen Blick auf die sehr schönen Schülerarbeiten aus allen Klassenstufen, die Sie hier [wird noch eingerichtet] finden können.

Sabine Johnson (Mai 2010), überarbeitet 2016 von Dorothee Boskamp

 

 

 

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